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Kleider machen Bräute

Kleider machen Bräute: Ratgeber zum Thema Brautkleider mit Schleppe

Staffel 1

Einmal im Leben Prinzessin sein – was eignet sich da besser als ein Brautkleid mit Schleppe? Doch aufgepasst: Es gibt nicht nur verschiedene Längen, sondern auch diverse Varianten des schmuckvollen Kleidanhängsels. Welche Schleppe zu euch passt, erfahrt ihr in unserem kleinen ABC.

11.12.2014 16:49 | 2:13 Min |

Die Geschichte der Schleppe

Brautpaar Brautkleid Schleppe
Nicht leicht zu finden: Die perfekte Schleppe. © Instagram pronovias

Für viele Bräute ist ein Brautkleid mit Schleppe die Krönung ihres Prinzessinnen-Looks am wohl schönsten Tag ihres Lebens – aber natürlich ist sie kein Muss. Vor vielen Jahren war das allerdings noch anders. Vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Länge der Schleppe regelrecht ein Statussymbol. Dabei galt: Je länger die Schleppe, desto höher der Stand in der Gesellschaft. Für Prinzessinnen gilt dieser Trend aber auch noch heute: Selbst wenn Kate Middleton und Co. lieber eine kürzere Schleppe getragen hätten, ist eine königliche Kleidverlängerung ein absolutes Muss.

Als "Normalo"-Braut hingegen könnt ihr zwischen den unterschiedlichen Längen und Varianten einer Schleppe wählen. Achtet aber darauf, dass die Länge zur Feier passt, soll heißen: Ein Brautkleid mit Kathedralen-Schleppe ist bei einer Gartenparty eher unpassend. Bei einer kirchlichen Trauung hingegen ist dieses Modell ein absoluter Hingucker.

Brautkleid mit Schleppe: Die unterschiedlichen Längen

Ihr wollt ein Brautkleid mit Schleppe, seid euch aber mit der Länge noch unsicher? Kein Problem, denn hier haben wir für euch die verschiedenen Längen einmal genauer erklärt.

Pinsel: Die sogenannte Pinsel-Schleppe ist von allen Schleppen die kürzeste. Sie berührt kaum den Boden, sorgt aber an der Rückseite des Kleides für etwas mehr Menge Volumen. Besonders praktisch an der Pinsel-Länge: Sie passt zu allen Kleiderarten.

Die Schleppe dieses Brautkleides berührt gerade so den Boden – ein typischer...
Die Schleppe dieses Brautkleides berührt gerade so den Boden – ein typischer "Pinsel”. © Instagram pronovias

Hof: Die Hof-Schleppe ist etwas länger als der Pinsel und berührt in voller Breite den Boden. Im Schnitt ist sie um die 60 Zentimeter lang und eignet sich vor allem für Zeremonien am Strand oder im Freien.

Kapelle: Die Kapellen-Schleppe gilt mit einer Länge zwischen einem bis knapp zwei Metern als goldene Mitte unter den Schleppen. Sie eignet sich für nahezu jede Feier – lediglich bei standesamtlichen Trauungen ist sie mitunter schon ein Tick "too much".

Kathedrale: Mit der Kathedralen-Schleppe seid ihr gewiss der Hingucker. Doch Vorsicht: Bei einer Länge bis zu 3,5 Metern braucht ihr ein wenig Unterstützung. Idealerweise tragt ihr dieses Modell bei einer kirchlichen Trauung.

Königliche Schleppe: Ein Brautkleid mit einer königlichen Schleppe kommt vor allem bei royalen Hochzeiten wie von Kate Middleton und Co. zum Einsatz. Natürlich kann diese Länge auch von Normalsterblichen getragen werden, doch achtet in diesem Fall darauf, dass weder die Zeremonie noch die Feier im Vergleich zum Kleid in den Schatten gestellt wird.

Die verschiedenen Schleppen-Varianten

Nicht nur die Länge der Schleppe spielt bei der Wahl eine entscheidende Rolle, auch die richtige Variante will gut überlegt sein. Zwischen diesen vier Modellen könnt ihr euch den perfekten Kleidzusatz aussuchen. 

Rocksaum-Schleppe: Die wohl bekannteste Brautkleid-Schleppe ist die sogenannte Rocksaum-Schleppe, die, wie der Name schon sagt, am Saum endet.

Taillen-Schleppe: Auf den Laufstegen ist die Taillen-Schleppe schon längst ein Hit. Auch immer mehr Bräute entscheiden 

Einfach nur hinreißen: Brautkleid mit Taillen-Schleppe.
Einfach nur hinreißen: Brautkleid mit Taillen-Schleppe © pronovias miguelreveriego

sich für diese praktische Variante, denn dieses Modell wird lediglich durch ein dünnes Band an der Taillennaht befestigt und kann jederzeit abgenommen werden.

Mantel-Schleppe: Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Mantel-Schleppe als Mantel über dem Brautkleid getragen. Sie läuft hinten als Schleppe aus.

Schleier-Schleppe: Eine Alternative ist die Schleier-Schleppe, die nichts anderes als ein langer Brautschleier aus Organza ist, der hinten bis zum Boden reicht. Ein Vorteil: Nach der Trauung kann das Accessoire spielend leicht entfernt werden. 

Fazit: Wer die Wahl hat, hat die Qual: Bei einem Brautkleid mit Schleppe könnt ihr nicht nur zwischen unterschiedlichen Längen wählen, sondern auch zwischen verschiedenen Varianten. Wichtig ist: Die Schleppe sollte zu eurem Typ passen und vor allem solltet ihr euch wohl damit fühlen.

Mehr zum Thema erfahrt ihr im Video.

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