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Grammy Awards 2011: die Gewinner

No Bieber-Fever

Bei den Grammy Awards 2011 gingen einige der größten Favoriten leer aus - darunter Katy Perry und Justin Bieber. Dafür dominierte dieses Jahr eine ganz andere Musikrichtung: Country.

Die 53. Verleihung der Grammys stand ganz im Zeichen des Country-Genre: Die Band Lady Antebellum konnte die meisten goldenen Trophäen abräumen, darunter die Preise der Hauptkategorien "Single des Jahres" und "Song des Jahres".

"Wir wollten heute Abend Nashville und die Country-Musik-Gemeinde stolz machen", sagte Sängerin Hilary Scott. "Ich hoffe, dass sie das gespürt hat und ich glaube das zeigt auch, dass Country-Musik relevant ist."

Bassistin schlägt Bieber

Der Abräumer der letzten Jahre ging bei den Grammys jedoch leer aus: Jungstar Justin Bieber konnte keine Trophäe mit nach Hause nehmen, sogar der Titel "Best New Artist" wurde ihm von Jazz-Bassistin und Sängerin Esperanza Spalding streitig gemacht.

Überraschungssieger

Eine große Überraschung in der Kategorie "Album des Jahres" landete die kanadische Band Arcade Fire mit "The Suburbs". Das achtköpfige Ensemble stellte damit Showgrößen wie Eminem, Lady Gaga und Katy Perry in den Schatten.

"Es war ein totaler Schock", sagte Frontman Win Butler im Grammy Pressebereich. "Ich habe mir das - nicht mal ein kleines bisschen - vorstellen können, bis sie den Namen des Albums gesagt haben."

Die Gewinner der wichtigsten Kategorien in der Übersicht

Ganz leer gingen die Favoriten dann doch nicht aus: Lady Gaga konnte sich drei Grammys sichern, Rapper Eminem, der zehnmal nominiert war, zwei.

Single des Jahres: Need You Now von Lady Antebellum

Album des Jahres: The Suburbs von Arcade Fire

Song des Jahres: Need You Now von Lady Antebellum

Bester neuer Künstler: Esperanza Spalding

Kategorie: Pop

Beste weibliche Gesangsdarbietung: Bad Romance von Lady Gaga

Beste männliche Gesangsdarbietung: Just the Way You Are von Bruno Mars

Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang: Hey, Soul Sister (Live) von Train

Beste Zusammenarbeit mit Gesang: Imagine von Herbie Hancock, Pink, India.Arie, Seal, Konono Nº1, Jeff Beck & Oumou Sangaré

Beste Instrumentaldarbietung: Nessun dorma von Jeff Beck

Bestes Instrumentalalbum: Take Your Pick von Larry Carlton & Tak Matsumoto

Bestes Gesangsalbum: The Fame Monster von Lady Gaga

Kategorie: Dance

Beste Dance-Aufnahme: Only Girl (In the World) von Rihanna

Bestes Electronic-/Dance-Album: La Roux von La Roux

Kategorie: Traditioneller Pop

Bestes Gesangsalbum: Crazy Love von Michael Bublé

Kategorie: Rock

Beste Solo-Gesangsdarbietung: Helter Skelter von Paul McCartney

Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang: Tighten Up von den Black Keys

Beste Hard-Rock-Darbietung: New Fang von Them Crooked Vultures

Beste Metal-Darbietung: El Dorado von Iron Maiden

Beste Darbietung eines Rockinstrumentals: Hammerhead von Jeff Beck

Bester Rocksong: Angry World von Neil Young (Autor: Neil Young)

Bestes Rock-Album: The Resistance von Muse

Kategorie: Alternative

Bestes Alternative-Album: Brothers von den Black Keys

Kategorie: Rhythm & Blues

Beste weibliche Gesangsdarbietung: Bittersweet von Fantasia

Beste männliche Gesangsdarbietung: There Goes My Baby von Usher

Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang: Soldier of Love von Sade

Beste Gesangsdarbietung – Traditioneller R&B: Hang On in There von John Legend & the Roots

Beste Urban-/Alternative-Darbietung: Fuck You! von Cee-Lo Green

Bester R&B-Song: Shine von John Legend & the Roots (Autor: John Stephens)

Bestes R&B-Album: Wake Up! von John Legend & the Roots

Bestes zeitgenössisches R&B-Album: Raymond v. Raymond von Usher

Kategorie Rap

Beste Solodarbietung: Not Afraid von Eminem

Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe: On to the Next One von Jay-Z & Swizz Beatz

Beste Zusammenarbeit – Rap/Gesang: Empire State of Mind von Jay-Z & Alicia Keys

Bester Rap-Song): Empire State of Mind Jay-Z & Alicia Keys

Bestes Rap-Album: Recovery von Eminem

Kategorie Country

Beste weibliche Gesangsdarbietung: The House That Built Me von Miranda Lambert

Beste männliche Gesangsdarbietung: 'Til Summer Comes Around von Keith Urban

Beste Countrydarbietung eines Duos oder einer Gruppe: Need You Now von Lady Antebellum

Beste Zusammenarbeit mit Gesang – Country: As She's Walking Away von Zac Brown Band & Alan Jackson

Bestes Darbietung eines Countryinstrumentals: Hummingbyrd von Marty Stuart

Bester Countrysong: Need You Now von Lady Antebellum

Bestes Countryalbum: Need You Now von Lady Antebellum

 

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