Stars & Style

Fußball-WM: Gehaltsunterschiede

Keine Gleichberechtigung in puncto Gehalt bei der Weltmeisterschaft

Im Zuge der Frauen-WM 2015 wird es höchste Zeit, auf die Unterschiede zu den männlichen Kollegen der Nationalspielerinnen aufmerksam zu machen. Denn die haben nicht nur beim Gehalt die Nase vorn.

Fußball-WM: Gehaltsunterschiede
Auch bei der Frauen-WM 2015 fällt das Gehalt der Spielerinnen im Vergleich zu den Männern mickrig aus © Facebook / DFB Frauen

Wenn es um die Fußball-WM der Damen geht, zeigen sich so einige Beispiele, bei denen Klischees bedient werden.

Frauen-WM 2015 löst weniger Begeisterung aus als Männer-WM

Bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer im vergangenen Jahr stand die ganze Nation Kopf. Alle fieberten mit Schweini und Co. Jeder Sieg wurde frenetisch gefeiert und bei jedem Gegentor flossen Tränen. Die Frauen-WM 2015 hingegen erhält deutlich weniger Aufmerksamkeit von Medien und Fußballfans. Nur wenige interessieren sich für die Leistungen der Damen, obwohl die ziemlich erfolgreich sind. Insgesamt wurden die Nationalspielerinnen schon zweimal Weltmeister und siebenmal EM-Sieger. Doch damit wollen sie sich nicht zufriedengeben. Einmal mehr ist das Ziel klar: Alle anderen Teams schlagen. Dabei sind ein hohes Gehalt, teure Werbedeals mit den Sponsoren oder ein volles Stadion keine Motivation für die Kickerinnen.

>> Nicht nur bei den Fußballern gibt es große Gehaltsunterschiede - auch der Vergleich zwischen dem Osten und Westen Deutschlands zeigt große Unterschiede:

Nationalspielerinnen müssen für weniger Gehalt mehr leisten

Schon seit Jahren wird darüber diskutiert, warum die Fußballfrauen weniger Gehalt bekommen als die Herren. Laut einem Bericht der "Bild" verdienen die Damen in der Bundesliga im Monat durchschnittlich 800 Euro.  Lira Bajramaj gehört zu den bestverdienenden Sportlerinnen und bekommt laut dem Blatt im Jahr rund 130.000 Euro. Ein männlicher Kollege würde über diese Summe wohl nur müde lachen. Hummels, Schweinsteiger und die anderen Stars der Liga sahnen im Schnitt eine Million pro Arbeitsjahr ab. Zusätzlich wird ihnen während wichtiger Wettkämpfe meist ein festes Quartier geboten, um Reisestress zu vermeiden. Bei der Frauen-WM 2015 müssen die Nationalspielerinnen in Hotels übernachten und zu den unterschiedlichen Austragungsstätten pendeln – ganz schön stressig.

Fußballdamen wissen sich auf dem Rasen zu benehmen

Ein weiterer Unterschied – neben Gehalt und Ansehen – ist das Benehmen von Männlein und Weiblein auf dem Rasen. Während die Herren gerne mal ausspucken, den Schiedsrichter anpöbeln oder sich gegenseitig foulen, zeigen sich die Damen von einer ganz anderen Seite: Sie benutzen ein Taschentuch, verzichten zumeist auf unfaire Manöver und legen ein insgesamt gesitteteres Verhalten an den Tag. Ein Klischee, doch das zarte Geschlecht weiß sich einfach zu benehmen. Dennoch werden sie bei der Frauen-WM 2015 nicht weniger bissig um den Sieg kämpfen.

Auch abseits des Fußballfelds machen unsere Kicker-Damen eine gute Figur - mit und ohne Klamotten!

Kommentare

sixx auf Facebook

Neueste Videos

Beauty auf sixx