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MPU Ratgeber – die besten Tipps, um zu bestehen!

Zu viel Bier auf der Party - ans Steuer gesetzt und in eine Verkehrskontrolle gekommen – da versteht die Polizei zurecht keinen Spaß!

Häufig bekommt der Sünder dann nicht nur Geldstrafen und Fahrverbote, sondern es kann auch eine MPU angeordnet werden. Dasselbe kann auch für Fahrten unter Drogeneinfluss oder bei zu schnellem oder extrem fahrlässigem Fahrverhalten drohen!

Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle
© Pixabay

Die Gründe, warum eine MPU angeordnet werden kann, können sehr verschieden sein. Selbst wenn jemand nur „kleine“ Vergehen begeht, kann es zur Anordnung der sogenannten Medizinisch-Psychologischen Untersuchung kommen. Bei kleineren Vergehen ist dafür dann meist die Häufigkeit der Vergehen verantwortlich.

Wer beispielsweise regelmäßig zu schnell fährt, wenn auch nur ein bisschen, dem kann unterstellt werden, dass er nicht einsichtig ist und vorsätzlich handelt. Auch dann, kann eine generelle Prüfung der Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr durchgeführt werden.

Warum die MPU auch immer angeordnet wurde, die meisten wollen den Test so schnell wie möglich hinter sich bringen und dabei natürlich bestehen. Das ist jedoch nicht so leicht, wie man meinen könnte - der Test ist sehr umfangreich und um ihn zu bestehen ist eine sehr ausführliche und kontinuierliche Vorbereitung nötig.

Wir haben in unserem Do it yourself-Special die besten Tipps zum Bestehen zusammengestellt – eine Garantie gibt es aber natürlich trotzdem nicht!

1. Ausführlich Informieren

Die meisten kennen die Bezeichnungen MPU oder auch Idiotentest - was sich dahinter jedoch genau verbirgt , ist den wenigsten bekannt. Grundsätzlich sollte man wissen, dass die Untersuchung aus drei unterschiedlichen Teilen besteht:

- Der körperlichen Untersuchung

Hier werden unter anderem Blut-, Urin- oder Haartests durchgeführt – mit diesen können anhaltende Missbräuche nachgewiesen werden.

- Der psychologischen Untersuchung

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© Pixabay

Das ist der ausführlichste und zugleich schwierigste Teil der MPU. Der Mediziner führt ein ausführliches Gespräch mit dem MPU-ler, in welchem ein Fragenkatalog zu mehreren Lebensbereichen oder Gewohnheiten abgearbeitet wird. Die Fragen variieren meist je nach Delikt und es ist sinnvoll sich über die Fragen zu informieren. Viele dieser Fragen sind online zu finden – aber wie erwähnt, welche Fragen gestellt werden, kann im Vornhinein nicht gesagt werden. Je mehr Fragen man jedoch kennt, desto besser kann man sich darauf vorbereiten.

- Der Leistungsdiagnostik

Dieser Teil beinhaltet unter anderem einen Reaktionstest und es wird geprüft, ob die entsprechende Person körperlich überhaupt in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen.

Alle drei Teile sind in der Regel auf das zugrundliegende Vergehen abgestimmt, was somit also auch ein Anhaltspunkt ist, mit dem man sich auf die die Prüfung vorbereiten kann.

2. Finger weg von Alkohol und Drogen – vorzeitig!

Dies gilt nicht nur für Alkohol- und Drogensünder. Auch wer die MPU wegen anderen Vergehen absolvieren muss, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf Alkohol- und Drogenkonsum getestet.

Hier ist es wichtig zu wissen, dass bestimmte Stoffe für lange Zeit im Körper nachweisbar sind und auch andere körperliche Veränderungen, die beispielsweise in Bluttests nachweisbar sind, können Hinweise auf erhöhten Konsum sein.

Deshalb ist es wichtig, so früh wie möglich auf Alkohol oder Drogen zu verzichten – im Speziellen natürlich, wenn dies die Ursachen für die Anordnung des Tests waren.

3. Ehrlichkeit

Vor allem bei der psychologischen Untersuchung sind viele der Meinung, sich im bestmöglichen Licht darzustellen und halten sich deshalb eher nicht an die Wahrheit. Der Test ist jedoch sehr tiefenpsychologisch und wenn man lügt, wird der Prüfer dies in den meisten Fällen feststellen.

„Ehrlichkeit währt am Längsten“ und das gilt auch für die MPU. Wer Probleme hat, sollte diese offen ansprechen, so kann der Mediziner erkennen, dass man ein Einsehen hat und sich eingesteht, wirklich etwas falsch gemacht zu haben.

Wer sich beispielsweise aufgrund von Drogenproblemen in Behandlung begeben hat, der darf dies durchaus erwähnen, dies wird positiv gewertet werden.

4. Hilfe zur Vorbereitung holen

Wer große Zweifel hegt, die MPU ohne fremde Hilfe zu bestehen, der sollte sich nach einer geeigneten Vorbereitung umsehen. Es gibt mehrere Psychologen und auch andere anerkannte Stellen, die sich auf die Vorbereitung zur Untersuchung spezialisiert haben.

Unbedingt beachten sollte man hier jedoch, dass es sich wirklich um offizielle Stellen handelt. Es gibt mehrere zwielichtige Personen oder Einrichtungen, die mit 100%igen Erfolgsquoten werben, aber im Endeffekt nur sehr viel Geld kosten – davon sollte man die Finger lassen!

5. Die Durchfallquote ist nicht so hoch!

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Auch wenn man meinen könnte, dass die MPU extrem schwierig ist, so bestehen doch immerhin mehr als 2/3 der getesteten Personen, die Untersuchung beim ersten Versuch. Die Gründe für ein Nicht-bestehen des anderen Drittels haben auch oft mit der körperlichen Untersuchung zu tun. Wenn bei den Tests beispielsweise Drogen nachgewiesen werden können, führt dies in der Regel selbstverständlich zum Nicht-bestehen.

Ist bei den Screenings und auch bei der körperlichen Fitness alles in Ordnung, dann sind die Chancen also recht hoch, die medizinisch-psychologische Untersuchung zu bestehen. Man sollte sich also vorab nicht zu sehr verrückt machen!

Übrigens: Wer meint, er könnte der MPU entgehen, weil man einen Job im benachbarten Ausland bekommen hat und dort hinziehen will – weit gefehlt. Um in Ländern wie der Schweiz oder in Österreich bei eingetragenem Wohnsitz fahren zu dürfen, muss nämlich früher oder später der Führerschein umgeschrieben werden.

Die Behörden arbeiten aber zusammen und wenn in Deutschland eine MPU angeordnet ist, dann stellt auch das Nachbarland den Führerschein nicht ohne eine ähnliche Prüfung aus. Abzuhauen klappt also, zumindest in der EU nicht!

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