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DIY – Körnerkissen selbst nähen

Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich können mit einem Körnerkissen ganz schnell und einfach behoben werden. Ein solches Kissen kann nicht nur total schnell und kostengünstig selbst genäht werden, sondern eignet sich auch super als Weihnachtsgeschenk.

Körnerkissen
So könnten auch eure Körnerkissen aussehen © instagram/frollein_nadine

Bevor ihr loslegt, solltet ihr euch gut vorbereiten und den passenden Stoff, Körner oder Kirschkerne, eine Schere, Stecknadeln, Nähgarn, Faden und ein Maßband zur Hand haben. Zunächst könnt ihr euch überlegen, welche Größe das Kissen haben soll. Die Maße 60 x 21 cm reichen zum Beispiel aus, um den gesamten Nacken- und Schulterbereich zu wärmen.

Stoff zuschneiden und verarbeiten

Im ersten Schritt schneidet ihr aus dem ausgewählten Stoff ein Rechteckt mit den Maßen 64 x 46 cm aus, da jeweils zwei Zentimeter Nahtzugabe berechnet werden müssen. Damit ihr es beim Vernähen einfacher habt, solltet ihr die Längskanten um je 2 cm zur linken Stoffseite hin bügeln und feststecken. Die rechte Stoffseite sollte nun innen liegen, damit die oberen gebügelten Kanten mit Nadeln zusammengesteckt werden können. Die kürzeren Außenkanten könnt ihr mit einem Abstand von 2 cm zum Rand schließen, woraufhin die Ecken mit ca. 0,5 cm von der Naht entfernt, abgeschnitten werden können. Im zweiten Schritt werden die Stecknadeln entfernt und das Körnerkissen kann gewendet werden, sodass die rechte Stoffseite nun außen liegt. Wichtig ist, dass beim Wenden auch die unteren Ecken vollständig herausgezogen werden. Jetzt kann das Kissen in 6 Fächer von je 10 cm unterteilt werden, in denen später die Körner Platz finden werden. Am besten malt ihr euch eine Linie mit Schneiderkreide auf und näht dann beide Kissenseiten mit einem geraden Stich zusammen. Bevor ihr die Körner in die Fächer füllt, solltet ihr die oberen Ecken etwa 1,5 cm zunähen, da ihr dann später weniger Probleme habt, das Kissen komplett zu vernähen. Da das Kissen wahrscheinlich stark beansprucht wird, bietet es sich an, alles doppelt zu vernähen.

Die Füllung

Je nach Geschmack können die einzelnen Fächer nun mit mehr oder weniger Körnern oder Kirschkernen befüllt werden. Danach könnt ihr auch die oberen Kanten verschließen. Damit das Körnerkissen auch schön warm wird, legt man es einfach auf die Heizung oder wärmt es kurz in der Mikrowelle auf. Das selbstgenähte Kissen ist sofort einsatzbereit oder kann für die Liebsten als Geschenk verpackt werden. Diese Idee eignet sich auch ideal als „Last Minute“-Weihnachtsgeschenk.

Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Dann solltet ihr euch Nigellas Weihnachtsküche anschauen und eure Liebsten mit leckerem Gaumenschamus verwöhnen.

Text: Annika Jung

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