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Faszien – Schmerzen mit dem Faszienroller vertreiben!

Wer schon einmal ein rohes Steak zubereitet hat, dem sind vielleicht die dünnen weißen Häute aufgefallen, die das Fleisch umgeben – das sind Faszien!

Sie umhüllen die Muskeln und grenzen sie so voneinander ab. Wie können sie aber Schmerzen auslösen und warum sollte man sich gut um seine Faszien kümmern?

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© Pixabay

So wie der Dame auf dem Bild geht es vielen! Während sich andere ganz leicht dehnen und die Zehen erreichen, ist dies für andere schlicht unmöglich – schuld sind häufig verklebte oder verhärtete Faszien!

Das Fasziengewebe unseres Körpers ist ähnlich wie ein Netz und zieht sich durch unseren gesamten Körper. Sie halten alles an Ort und Stelle – von Muskeln, über Sehnen, bis hin zu Knochen, Nerven und Gefäßen. Ohne das Fasziengewebe würden Organe verrutschen und einfach alles auseinanderfallen.

Faszien sind also extrem wichtig, das Problem ist nur, dass diese verhärten oder verkleben können. Da die Faszien einen sehr hohen Flüssigkeitsanteil haben, kann dies zum einen passieren, wenn wir nicht ausreichend trinken, zum anderen aber auch, wenn die Faszien zu wenig Bewegung bekommen.

Die Rücken- und Nackenschmerzen unter denen vor allem Menschen, die einer hauptsächlich sitzenden Tätigkeit mit ungünstiger Haltung nachgehen, leiden, haben oft mit den Faszien zutun. Durch zu wenig Bewegung verkleben die Faszien, was dann nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Bewegungseinschränkungen führt.

Faszien müssen elastisch und geschmeidig sein!

Viele Arten von Schmerzen entstehen also aufgrund von geschädigten Faszien – aber dagegen kann man relativ leicht etwas unternehmen.

Neben Massagen, die Speziell auf die Stimulation der Faszien ausgelegt sind, gibt es auch eine neue Wunderwaffe, die sich jeder ganz einfach zulegen kann.

Der Faszienroller, auch als Faszienrolle bezeichnet, ist schon seit einiger Zeit bekannt, auch einige Hollywoodstars schwören darauf , und die kleinen Rollen schaffen schnell Abhilfe bei Schmerzen und Verspannungen. Und das Training ist denkbar einfach.

Wir erklären, wie man seine Faszien schnell wieder lockermacht!

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© Pixabay

Eine Faszienrolle funktioniert ähnlich wie eine Massage, nur, dass man eben nicht gemütlich auf einer Liege liegt und sich durchkneten lässt, sondern selbst ein bisschen was tun muss. Dafür ist die Investition aber auch vergleichbar gering und die kleine Rolle kann überall mithingenommen werden, auch in den Urlaub!

Und falsch machen kann man bei dem Training eigentlich überhaupt nichts – es ist denkbar einfach.

Für den Roller gibt es mehrere Übungen und am Besten bezieht man den ganzen Körper mit ein. Selbstverständlich hilft die Faszienrolle auch bei gezielten Behandlungen, doch da sich die Faszien ja nun durch den gesamten Körper ziehen, ist es nur gut, wenn man sich rundum über die Rolle bewegt.

Um die Faszien zu stimulieren und zu lockern, muss man sich einfach nur über die Rolle rollen. So einfach, wie es sich anhört ist es auch!

Um zum Beispiel die seitlichen Oberschenkel zu bearbeiten, platziert man einfach die Rolle unter dem Oberschenkel, stützt sich ab und bewegt sich auf und abwärts. So funktioniert es auch mit dem restlichen Körper. Wichtig ist, sich langsam über die Rolle zu bewegen, damit auch die tiefen Faszien stimuliert werden.

Aufhören, wenn es weh tut!

Wie das mit unserem Köper nun einmal so ist – er gibt uns Bescheid, wenn etwas nicht gut für ihn ist. Das Training mit der Faszienrolle ist nicht wirklich Wellness und es ziept schon ein wenig, wenn man sich über die Rolle bewegt. Das ist in Ordnung – wenn es aber richtig schmerzt, dann läuft etwas schief.

Dies kann zum Beispiel daran liegen, wenn die Faszien richtig fest verhärtet sind, dann muss man sich eben erst langsam vortasten. Von Mal zu Mal werden die Schmerzen weniger werden und das Training wird angenehmer. Grundsätzlich sollte das Training mit dem Faszienroller nicht viel länger als eine viertel Stunde dauern. Das ist absolut ausreichend - lieber trainiert man öfter!

Am nächsten Tag wird man merken, dass man etwas gemacht hat und es kann sich ein Gefühl wie bei einem Muskelkater einstellen. Ein leichter Muskelkater ist ok, wenn es aber ein richtig fieser Muskelkater ist, hat man es übertrieben. Passieren kann nicht viel, man sollte es beim nächsten Mal nur etwas sanfter angehen lassen.

Vorsicht bei gewissen körperlichen Beschwerden!

Wer unter bestimmten körperlichen Beschwerden wie Bandscheibenvorfällen oder Osteoporose leidet, der sollte den Faszienroller nur sehr vorsichtig verwenden. Bestenfalls sollte vorher mit dem Arzt gesprochen werden, ob überhaupt mit der Rolle trainiert werden kann.

Im Besten Fall gibt der Arzt dann auch gleich Ratschläge, welche Körperpartien problemlos trainiert und bei welchen man besonders vorsichtig sein sollte.

Cellulitis geht es auch an den Kragen!

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© Pixabay

Neben den positiven Effekten, dass Schmerzen verschwinden und sich mehr Beweglichkeit einstellen wird, kümmert sich der Faszienroller auch gleich noch um die bösen Dellen!

Gut, auch der Faszienroller ist nicht das langersehnte Wundermittel, mit dem die Orangenhaut auf Nimmerwiedersehen verschwindet, doch ein bisschen was tut sich auf jedem Fall.

Denn Faszien sind das Bindegewebe, welches vor allem Frauen zu schaffen macht. Durch das Training mit der Faszienrolle werden nicht nur die Faszien gelockert, sondern es wird auch die Durchblutung gefördert. Wenn die Faszien und somit das Bindegewebe gut durchblutet und stimuliert werden, festigt es sich und dies kann Cellulitis hervorragend vorbeugen und bestehende Dellen zumindest etwas abmildern! Noch besser ist es natürlich, wenn man das Faszientraining mit anderen Sportarten kombiniert!

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